Quer durch die Frais

HALBTAGESWANDERUNG – Gästeführung

  • Dauer: ca. 5 Stunden – bei angenehmen Tempo für alle Altersklassen
    Rast nach ca. 3 Stunden Gehzeit, Pausen nach Bedarf
  • Strecke: ca. 16 km – ohne größere Steigungen
  • Route: Neualbenreuth – Ernestgrün – Egerer Wald – Birkenberg – Heidelberg – Ringelfelsen (Rinnlstein) – Schachten – Troglauermühle – Neualbenreuth
  • Begleitmaterial: Zu dieser Rundwanderung sind geschichtliche Begleitinformationen erhältlich

Die Wanderung beginnt auf ca. 560m in Neualbenreuth am Marktplatz und folgt der Staatsstraße 2175 Richtung Sibyllenbad bis zum Ortsausgang. Dort folgen wir der Markierung „Roter Balken auf weißem Grund“ Richtung Süden nach Ernestgrün. Wir überqueren die Kreisstraße TIR 25 und erreichen die Fischteiche. Hier führt der Weg über den Muglbach. Wir folgen der Markierung vorbei an der „Sibyllenquelle“ und dem „Briglhammer (Unterer Hammer)“ bis zur Staatsstraße 2174 am Schlosshotel wo wir die Straße und den Hotelparkplatz überqueren und entlang des alten Mühlgrabens des Hammerwerkes Rothmühle bis nach Ernestgrün laufen. Dort halten wir uns im Ortsteil links und passieren den „Oberen Hammer“. Wir folgen der Markierung Richtung „Hochofen“ bis zum Waldrand und halten uns rechts, dem Feldweg am Waldrand bis hin zum Flurkreuz der Familie Maischl folgend. Die Markierung ist am Feldweg nicht ersichtlich. Am Flurkreuz halten wir uns links wieder zurück zum Waldrand, wo eine Bank zu einer kleinen Rast einlädt und einen schönen Blink über das Neualbenreuther Becken ermöglicht.

Von dort führt uns die Markierung „Roter Balken auf weißem Grund“ leicht bergan durch die ehemals zum Gut Ottengrün gehörenden Waldabteilung „Schemper“. Nach ca. 750m zweigt unsere Wanderroute nach einer Wegkreuzung nach rechts in den Wald ab. Der Pfad fährt auf weichem Waldboden mit wechselnder Steigung bergauf und bergab. Wir überqueren eine Forststraße und folgen dem Hohlweg der alten „Pilmersreuther Straße“ hinauf bis zum Bergrücken (695m). Dort wenden wir uns nach recht (Westen) und folgen ab hier der Markierung „Weißer Punkt auf grünem Grund“ durch den „Egerer Wald“. Die Forststraße führt uns zum „Egerer Waldhäusl“, wo wir wieder die Staatsstraße 2174 überqueren. Am Wanderparkplatz besteht ebenfalls eine gute Möglichkeit zum Start und Ziel der Route. Wir folgen der Markierung und halten uns an der Weggabelung links und folgen der Forststraße hinauf bis zum Birkenberg auf 744m, dem höchsten Punkt unserer Wanderung.

Wir gehen wieder bergab, halten uns an der nächsten Weggabelung geradeaus an den kleineren Waldweg auf dem wir den Egerer Wald verlassen und den Sattel zwischen Birken- und Heidelberg erreichen. Der Baumstumpf der „Rainbuche“ erinnert hier an die verschiedenen zusammentreffenden alten aber auch noch gültigen Grenzen von Gerichten, Gemeinden und Wäldern. Hier zweigt der Weg halblinks ab wieder eine kurze Strecke hinauf zum Heidelberg und den „Felsen am alten Schloss“ mit seinen Versuchsschächten aus der Blüte der Goldgräberzeit. Hier ist der Wendepunkt unserer Wanderung und wir gehen zurück bis zum Platz der ehemaligen Rainbuche.

Wir verlassen die markierten Wege ein kurzes Stück und folgen einer Geocache-Tour nach Nordosten („weiße Katzenspur“) bergab an alten, wuchtigen Grenzsteinen entlang. Nach einen Stück quer durch den Wald erreichen wir den „Rinnlbrunnen“, der die Möglichkeit bietet den Getränkevorrat mit sauberem Quellwasser aufzufüllen. Weiter der Katzenspur folgend erreichen wir nach 200m den mächtigen „Ringelfelsen (Rinnlstein)“ mit seinem Felsenkreuz und der Schutzhütte der Naturfreunde OG Waldsassen, wo wir uns zur gemütlichen Rast niederlassen.

Nach der verdienten Pause geht es weiter bergab, der Markierung „Blauer Punkt auf weißem Grund“ folgend. Wir halten uns an der Kreuzung links und passieren nach wenigen Metern den kleinen oder unteren Ringelfelsen. Kurz danach biegt der Wanderweg scharf rechts ab und kurz danach wieder scharf links. Wir folgen dem blauen Punkt und passieren nach einiger Zeit ein kleines Rasthäuschen, das wir links liegen lassen, weiter dem blauen Punkt folgend. Der Waldweg führt und an eine Kreuzung, an der wir uns links halten und bald den Waldrand erreichen. Wir durchqueren die Felder bis zu einem kleinen Gehölz, vorbei an einem alten Bergwerksstollen („Amethystschacht“) der fälschlicher Weise „Kobaltzeche“ genannten Grube, die wohl auch Schachten ihren Namen gab. In Schachten finden wir ein Gasthaus zur Einkehr. Am Parkplatz besteht eine weitere Möglichkeit für Start und Ziel der Route.

Wir verlassen das Dorf, weiter dem blauen Punkt folgend, nach Nordosten, queren die Kreisstraße 25 und erreichen nach einer kurzen Strecke die „Troglauer Mühle“, eine von sieben Mühlen um Neualbenreuth. Vom tiefsten Punkt unser Wanderung (ca. 501m) begeben wir uns entlang des verschütteten Mühlgrabens das „Gedankental“ hinauf, lassen die Habertsmühle rechts liegen und erreichen von Westen den Ortsausgang von Neualbenreuth und gehen zurück zum Marktplatz.

Historische Begleitinformationen zu dieser Tour können sie per eMail anfordern.

Wir wünschen viel Spaß beim Wandern und freuen uns auf einen Besuch am Rastplatz Ringelfelsen.

Unter nachfolgendem Link kann bei outdooractive die Route abgerufen, gespeichert, ausgedruckt oder auf mobile Geräte übertragen werden:

http://out.ac/aCXsV

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