Egerer Becken

Egerer Becken

Von den Hügeln des nördlichen Oberpfälzer Waldes hat man oft auch einen guten Blick in Richtung des Egerer Beckens und dem vorgelagerten Wallfahrtsort Maria Loretto, wie hier von der Einöde Panzen bei Wernersreuth aus – ganz in der Nähe des Ringelfelsens.

Das Egerbecken ist mit 271 Quadratkilometern teil des Egergrabens und liegt an dessen westlichem Ende. Im Norden wird es von den Höhenzügen des Elster- und Erzgebirges begrenzt, die man im Hintergrund gut erkennen kann. Nachweislich wurde es erstmal in der Bronzezeit (2200 – 800 v. Chr.) besiedelt, lange nach dem die für die Entstehung verantwortlichen Seen verlandet waren und der spätere Vulkanismus (ca. 750.000 – 150.000 v. Chr.) wieder zu Ruhe kam.

Die Grundsteinlegung der Gnadenkapelle Maria Loreto in Starý Hrozňatov (Altkinsberg) am Südrand des Egerer Beckens mit nicht weniger als 27 Kreuzwegstationen war im Jahre 1664. Daraus wurde über die Jahrhunderte ein stattlicher und vielbesuchter Wallfahrtsort von Eger-, Stift und Sechsämterland. Während der Zeit des Kalten Krieges war er dem Verfall und der Zerstörung preisgegeben. Ab 1992 wurde diese Gnadenstätte unter der Koordination des ehemaligen Altkinsbergers und späterem Waldsassener Fabrikanten Anton Hart wieder zu einem Kleinod mit über 350 jähriger Geschichte.

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