Auf den Schachtener Fluren

RUNDWANDERUNG 02
Schachten … Ringelfelsen (Rinnlstein) … Schachten

Unser Wandervorschlag (auch für Mountainbiker) beginnt am Parkplatz unterhalb des Dorfteiches mitten in Schachten auf ca. 530 m.

Markierung diagonal weiss-blauWir folgen der Markierung der weiß-blaue Diagonale auf dem Feldweg Richtung Süden über die Schachtener Fluren in die Brunnlohe. Dort wechseln wir in den Wald der Mitterberghölzer bis wir nach ungefähr 25 min an einer Wegkreuzung den Rastplatz „Bushaltehäuschen“ (550m) erreichen. Dort besteht je nach Kondition die erste Möglichkeit für einen kurzen Halt.

Wir folgen weiter der Markierung weiß-blaue Diagonale Richtung Ringelfelsen (Rinnlstein) und halten uns nach der Wegkreuzung links auf dem Grünhölzer-Weg, den wir nach 300 m schon wieder rechts abbiegend verlassen. Wir folgen dem uralten Hohlweg, vormals die Verbindungsstraße zwischen Schachten und dem Egerer Waldhäusl, etwas steiler bergan und gelangen in den Geländeeinschnitt des Rinnlbrunnens. Wo der Weg mit dem Bach zusammentrifft biegt der Wanderweg scharf nach rechts ab zurück zum Forstweg dem wir nach links durch die Schachtener Dorfhölzer folgen. Wir lassen den unterer oder kleinen Ringelfelsen vorerst rechts liegen und biegen an der folgenden Kreuzung scharf rechts zum Ringelfelsen (Rinnlstein) ab, den wir nach weiteren 200 m erreichen.

Wir haben nun den Ringelfelsen (Rinnlstein) mit seiner mächtigen Felswand (650m) und dem Rastplatz nach ungefähr einer dreiviertelstunde Gehzeit und 3,2 km Wegstrecke erreicht. Die Felsformationen in dieser Region stammen alle dem Erdzeitalter des Kambriums, sind ungefähr 480 Millionen Jahre alt und gehören geologisch zum Waldsassener Schiefergebirge. Sie brechen zu meist sehr deutlich nach Osten hin ab und zeigen so die Auffaltungsrichtung.

Der Rückweg führt uns ungefähr 100 m die Markierung wieder bergab. Wir verlassen diese nach links in einen kleinen Waldweg zum kleinen oder unteren Ringelfelsen, weniger spektakulär aber mit einem eigenen Reiz. Wir stoßen wieder auf den markierten Wanderweg, folgen diesem aber nicht weiter sondern bleiben auf dem Forstweg der nach links an einer Lichtung vorbei den Berg hinab führt. Wir bleiben auf diesem Weg bis wir wieder den Rastplatz „Bushaltehäuschen“ erreichen.

Markierung blauer PunktDort halten wir uns an der Kreuzung nach rechts vorerst Richtung Ottengrün aber auch auf der Markierung der weiß-blaue Diagonale und nach ungefähr 250 m an der nächsten Kreuzung wieder links, wobei wir nun die Markierung wechseln und uns an den blauen Punkt auf weißem Grund halten. Nach kurzer Wegstrecke verlassen wir den Wald, folgen dem Weg wieder über die Schachtener Fluren mit einem schönen Ausblick Richtung Nordosten auf den Kapellberg und die Kleine Kappl bei Ottengrün und passieren den Amethyststollen (530m) in einem Stück Hohlweg. In diesem ehemaligen Bergwerk mit Stollen und Schächten wurden allerdings nicht direkt Amethyste abgebaut sondern Manganerze, zuletzt (1781/82) im Versuchsbergwerk „Heilige Dreifaltigkeit“, das man fälschlicherweise als Kobaltzeche bezeichnete. Vermutlich bekam aber das Dorf Schachten seinen Namen wegen der Bergbautätigkeiten. Nach 250m erreichen wir den Weg auf dem wir Schachten verlassen hatten.

Die Route ist für jede Witterung gut geeignet und führt über Forst- und Waldwege, mit nur wenig schlechten Bereichen. Gutes Schuhwerk ist trotzdem immer zu empfehlen. Die Gehzeit für die ungefähr 6,5 km lange Route beträgt ca. 1 ½ Stunden. Die Tour eignet sich in auch für Mountainbiker bei mittlerem Schwierigkeitsgrad und ist mit Training in gut 30 min zu fahren. Der Höhenunterschied beträgt 165 m.

Wir wünschen viel Spaß beim Wandern und freuen uns auf einen Besuch am Rastplatz Ringelfelsen.

Unter nachfolgendem Link kann bei outdooractive die Route abgerufen, gespeichert, ausgedruckt oder auf mobile Geräte übertragen werden:

http://out.ac/aCUtO

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