Vergessen

Versteckt und vergessen liegt dieser historisch nicht unbedeutende Platz aus der Glanzzeit des regionalen Bergbaus inmitten eines Buchen- und Fichtendickichtes an der Süd-West-Flanke des Heidelberges. Ungefähr 300 m von den Schächten am Gipfel des Heidelberges der geologischen Verwerfung leicht bergab entfernt und kaum 20 Höhenmeter tiefer lässt sich diese Pinge, ein verfüllter Schachteingang, nur dokumentieren,…

Rückseite

Wenn man auf dem Wanderweg (Rotes Dreieck) aus Richtung Wernersreuth den Ringelfelsen (Rinnlstein) erreicht, wirkt er von der Rückseite völlig unspektakulär, noch mehr wenn im Sommer das Laub der Birken und Buchen den Blick trübt. Folgt man hier dem kleinen Pfad der rechter Hand vom Wanderweg abzweigt, steht man nach wenigen vergleichsweise ebenen Metern schon…

Deep inside the forest …

Deep inside the forest Is a door into another land Here is our life and home We are staying, here forever In the beauty of this place all alone We keep on hopin‘ Maybe There’s a world where we don’t have to run And maybe There’s a time we’ll call our own Livin‘ free in…

Frühjahrsblüte

Wenn der Frühling die erste sonnige und warme Wetterlage mit sich bringt und sich die Winterkälte zurückzieht, dann endlich erwacht die Natur wieder und wandelt sich langsam vom Graubraun in sattes Grün mit den unterschiedlichsten Blütenformen und -farben. Nach den Frühblühern, wie Schneeglöckchen oder Krokus, bilden auch die erstem Bäume an den Waldrändern, kleinen Gehölzen…

Ostern … bald ist es soweit

Ostern wird immer am Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond gefeiert. Dann ist es auch nicht mehr weit bis zur Eröffnung der Hüttensaison am Ringelfelsen (Rinnlstein). Traditionell wird die Wandersaison der Naturfreunde der Ortsgruppe Waldsassen mit einem speziellen Emmausgang, einer Wanderung zum Ringelfelsen (Rinnlstein) am Ostermontag eröffnet. Mit dem nächsten letzten Sonntag im Monat nach Ostermontag,…

Osterboten

Es wird langsam wieder wärmer in Wald und Flur. Die Weidenkätzchen sind zweifelsohne klassische Frühlingsboten … oder als „Palmkätzchen“ unsere „Osterboten“. Die Salweide kann bis zu 60 Jahre alt werden und lässt sich fast im ganzen europäischen Raum und weit bis nach Asien hinein finden. Sie ist lichtliebend und gedeiht besonders gut auf nährstoffreichen Böden….

Unscheinbar

An dieser unscheinbare Stelle unweit des Ringelfelsens (Rinnlstein) direkt an der Forststrasse zwischen Heidel- und Birkenberg stand bis vor mehrerer Jahren die mächtige Rainbuche. Sie markierte wie früher üblich einen markanten und sehr wichtigen mittlerweile eher unscheinbaren Grenzpunkt. Hier lief schon die alte Gerichtsgrenze zwischen Waldsassen und Tirschenreuth, hier endete das Fraisgebiet und nun das…

Aus der Ferne

Eine Aufnahme mit einer ganz besonderer Perspektive: Im Hintergrund der massige Bergrücken des Dyleň (Tillenberg), dessen Gipfel links leider gerade nicht mehr im Bild ist, rechts mit den Wiesenflächen oberhalb von Altmugl. In der Bildmitte liegt die Rodungsinsel von Wernersreuth mit den hochgelegenen Häusern und der Kirchturmspitze und ganz rechts am Rand der kleiner hellere…

Ahnung

Wenn die Tage länger werden, treffen die Sonnenstrahlen auch wieder öfter auf den Ringelfelsen und die Hütte, brechen Eis, Schnee und Stille und bringen eine Ahnung auf den nahenden Frühling mit. Der Höhenzug vom Heidelberg im Westen bis hin zum Dyleň (Tillenberg) im Osten ist bedingt durch Höhe und Lage schneereicher und auch schneesicherer als…

Wächter

Die Baumgeister regieren im Winter den Wald. Die Phantasie des menschlichen Verstandes verwandelt die verschneiten Bäume in menschenähnliche Gestalten, die stumm Position bezogen haben um der kalten und erstarrten Jahreszeit Leben einzuhauchen. Sobald Schnee und Kälte vorüber sind, verschwinden sie so lautlos, wie sie gekommen sind. Auch vor der Ringelfelsenhütte beziehen sie regelmäßig ihren Posten…

Gefrorenes Wasser

Wer Eiszapfen richtig betrachtet, kann von ihnen etwas lernen, bevor sie wieder verschwinden. Die jeweilige Form der Eiszapfen verrät uns etwas über den Tag: weisen sie eine lange und dünne Form auf, ist das Schmelzwasser schnell aus den Felsritzen geronnen – es musste somit ein warmer Tag gewesen sein. Präsentieren sich die gefrorenen Stäbe hingegen…