Radnetzspinne

In der Nähe des Ringelfelsen (Rinnlstein) hatte es sich hier eine Radnetzspinne gemütlich gemacht. Da sie aber wohl schon wieder umgezogen ist, läßt sich leider nicht mehr ausmachen, welche von den 2.800 Arten es genau war. Die artenreichste Gattung der echten Radnetzspinnen sind die Kreuzspinnen. Ihren Namen haben sie von dem charakteristischen Kreuz auf dem…

Zinnkraut

Waldschachtelhalme sind relativ häufig in den Nadelwäldern mit saueren Böden rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) zu finden, besonders in der Nähe von Feuchtstellen, wie hier beim Frauenlohbrunnen, dem längsten Zulauf des Pointmühlbaches. Er ist auf der Nordhalbkugel im warmgemäßigten bis kühlen Eurasien und Nordamerika weitverbreitet und wächst bis in Höhen von 1850 Meter. Schachtelhalme treten…

Unbekannt

Die Neualbenreuth zugewandten Wälder zwischen Mugl- und Heidelberg bieten durch ihre Nord-Ost-Lage und die mit Laubbäumen durchsetzen Fichten- aber auch Kieferbeständen einen sehr vielseitigen Lebensraum für die verschiedensten Pilzarten. Neben den klassichen lokalen Speisepilzen gibt es auch unbekanntere Varianten von essbaren Pilzen. Der rotbraune Scheidenstreifling vor dem Ringelfelsen (Rinnlstein) ist als Wulstling ein Verwandter des…

Angenehm

Auch bei heißem Sommerwetter laden die Neualbenreuth zugewandten Wälder des Birken- und Heidelberges zu einem Spaziergang ein. Die Nord-Ost-Lage begünstigt angenehmere Temperaturen ebenso wie der dichte Bewuchs und die Mischung zwischen Fichten- und eingestreutem Buchenbestand. Auch am Ringelfelsen (Rinnlstein) bleibt es selbst im heißesten Sommer immer erträglich. Das Bild ist am Gipfel des Heidelberges entstanden,…

Brunnenlohe

In der Brunnenlohe, vom Ringelfelsen (Rinnlstein) abwärts auf halber Strecke nach Schachten gelegen, entspringt das Brunnenlohbächlein. Der Begriff „Lohe“ ist althochdeutschen Ursprungs und hat mehrere Bedeutungen, die sich speziell in Flurbezeichnungen widerspiegeln. Häufig lässt er sich mit Wald, Hain, Holz, Gehölz oder Gebüsch deuten, zum anderen, vom lateinischen beeinflusst, aber auch mit Sumpfwiese oder Feuchtgebiet….

Trauben-Holunder

Der Busch mit den roten Beeren vor der Hütte am Ringelfelsen (Rinnlstein) ist nicht etwa eine Vogelbeere, aus der unser Felsengeist gemacht wird. Es handelt sich um einen Trauben-Holunder. Der Trauben-Holunder ist ein in Europa, Nordasien und Nordamerika heimischer, breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst,…

Kühtrift

Abendlicher Blick über die Ottengrüner „Kühtrift“ auf dem Weg zum Ringelfelsen (Rinnlstein). Diese Flur besteht aus zwei länglichen Feldern von der Ortsmitte bis hinauf zur Staatsstraße, die früher durch eine Art Weg, eben die Trift, getrennt waren. Darauf wurden die Kühe zur Weide und wohl auch zum Weiden in den Wald, wie ehemals durchaus üblich,…

Charakter

Der Wald prägt die Mittelgebirgslandschaft entlang der Ostgrenze Bayerns zu Tschechien und gibt ihr einen völlig eigenen Charakter. Es sind die vielfältigen Stimmungen zwischen den Wäldern und Rodungsinseln, dem Licht und dem Schatten der Sonne, die durch die Bäume fällt oder dem besonders sternenerleuchteten Himmel in der Nacht wegen der wenigen hell erleuchteten Orte. Die…

Rotkappe

Schwammerlsaison ist je nach Witterung zwischen Juni und Oktober, Hochsaison im August und September. Nach einem feuchtwarmen Frühjahr sind die Birken-Rotkappen schon früh in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) zu finden. Selbstverständlich immer in der Nähe von den namensgebenden, meist jungen Birkenbeständen, mit denen er in Symbiose mit dem Feinwurzelsystem steht. Die Birkenrotkappe…

Das Fuchslohbächlein

Wer an heißen Tagen bei seiner Wanderung zum Ringelfelsen (Rinnlstein) einen Bach für eine erfrischende Abkühlung sucht, tut das in der Regel in der Talsohle. Das Wasser des Fuchslohbrunnens hingegen läuft kanalgleich und parallel zum Hang auf halber Höhe gen Schachten hin, durch das Dorf und den Dorfteich und dann erst dem Pointmühlbach zu. Von…

Grasfrosch

In Deutschland leben 21 Arten von Kröten, Frösche, Molche, Unken und Salamander. Einer häufiger Vertreter davon ist der Grasfrosch. An den Bachläufen und Wasserlöchern am Heidel- und Birkenberg in der Nähe des Ringelfelsens (Rinnstein) fühlt er sich wohl. Ob es ihn hier auch schon vor zwei Millionen Jahren gegeben hat – Fossilfunde in Mitteleuropa belegen…

Mystisch

Wenn sich am Abend nach dem Regen der Himmel aufklart, entstehen mystische Stimmungen in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) …