Symbolisch

Zwei Wochen nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Herz-Jesu-Fest. Ein neugotischer Herz-Jesu-Altar befindet sich in der Egerischen Kapelle am Birkenberg, unmittelbar an der Verbindungsstraße zwischen Wondreb und Neualbenreuth. Hier begann früher das „Egerische“. So steht der hölzerne Bau symbolisch fast wie ein Tor direkt am alten Grenzverlauf zur Frais. Die Kapelle lädt alle zum…

Sagenhaft

Eine Sage (v. ahd. saga, „Gesagtes“) ist, dem Märchen und der Legende ähnlich, eine zunächst auf mündlicher Überlieferung basierende, kurze Erzählung von fantastischen, die Wirklichkeit übersteigenden, Ereignissen. Da diese mit realen Begebenheiten, Personen- und Ortsangaben verbunden werden, entsteht der Eindruck eines Wahrheitsberichts. Stoffe und Motive werden häufig von anderen Völkern und Kulturen übernommen (Wandersagen) und…

Rostrot

Der Pfarrbühlbach sammelt fast das gesamte Quellwasser von der Westflanke des Dyleň, auch das aus dem Granatbrunnen. Die beiden Quellbäche umfließen den alten „neuen“ Vulkan am Tannesbühl, das Neualbenreuther Maar, einer von Nordosten her und der andere aus Südosten kommend, um sich kurz vor den „Beckerteichen“ zu vereinigen. Die Fischteiche in diesem Bereich sind allesamt…

Zierlicher Holzbau

Die Egerische Kapelle oder Hölzerne Kapelle an der Südgrenze zur Frais an der Staatsstraße zwischen Neualbenreuth und Wondreb gelegen. Auf einer Tafel in der Kapelle ist zu lesen: „Nach dem Liquidationsplan vom Jahre 1841 stand sie bereits auf Fl. Nr. 515 im Bayerischen Staatswald. Nach dem Grundriss von 1841 war sie rechteckig gebaut, jetzt hat…

Gigantisch

Gigantische Mengen an Gestein holten die Bergleute im Zuge des Goldbergbaus aus der „Unteren Brand“ am Westhang des Dyleň (Tillenberg). Das gewonnene Gestein wurde in sogenannten Pochwerken mit riesigen Hämmern zerstampft. Der Ortsname „Buchgütl“ zwischen Platzermühle und Altmugl soll seinen Namen von solch einem ehemaligen Pochwerk bekommen haben. In der Bildmitte liegt das nahegelegene Gehölz…

Erahnend …

Blick vom Kapellberg in Ottengrün hinüber zum Ringelfelsen. Da sich der Ringelfelsen (Rinnlstein) im Gelände beziehungsweise im Wald nicht abzeichnet, kann man die Lage nur erahnen. Am besten nimmt man den Sattel zwischen Birken- und Heidelberg, der auch ungefähr der Standort der ehemaligen Rainbuche war, als Anhaltspunkt und folgt hangabwärts bis zu den ersten Laubbäumen…