Angenehm

Auch bei heißem Sommerwetter laden die Neualbenreuth zugewandten Wälder des Birken- und Heidelberges zu einem Spaziergang ein. Die Nord-Ost-Lage begünstigt angenehmere Temperaturen ebenso wie der dichte Bewuchs und die Mischung zwischen Fichten- und eingestreutem Buchenbestand. Auch am Ringelfelsen (Rinnlstein) bleibt es selbst im heißesten Sommer immer erträglich. Das Bild ist am Gipfel des Heidelberges entstanden,…

Maischl-Kreuz

Flurkreuze und Marterl findet man viele in der „Frais(ch)“. Die meisten stehen schon seit vielen Jahrzehnten an ihrem Platz. An einer alten Straße vom „Hochofen“ bei Ernestgrün nach Ottengrün befindet sich das Gedenkkreuz der Familie Maischl aus Ernestgrün. Früher kreuzte hier der Weg von Ernestgrün nach Wondreb (Tirschenreuth). „Gewidmet zur Erinnerung an den Feldzug 1914/1917…

Brunnenlohe

In der Brunnenlohe, vom Ringelfelsen (Rinnlstein) abwärts auf halber Strecke nach Schachten gelegen, entspringt das Brunnenlohbächlein. Der Begriff „Lohe“ ist althochdeutschen Ursprungs und hat mehrere Bedeutungen, die sich speziell in Flurbezeichnungen widerspiegeln. Häufig lässt er sich mit Wald, Hain, Holz, Gehölz oder Gebüsch deuten, zum anderen, vom lateinischen beeinflusst, aber auch mit Sumpfwiese oder Feuchtgebiet….

Trauben-Holunder

Der Busch mit den roten Beeren vor der Hütte am Ringelfelsen (Rinnlstein) ist nicht etwa eine Vogelbeere, aus der unser Felsengeist gemacht wird. Es handelt sich um einen Trauben-Holunder. Der Trauben-Holunder ist ein in Europa, Nordasien und Nordamerika heimischer, breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst,…

Kühtrift

Abendlicher Blick über die Ottengrüner „Kühtrift“ auf dem Weg zum Ringelfelsen (Rinnlstein). Diese Flur besteht aus zwei länglichen Feldern von der Ortsmitte bis hinauf zur Staatsstraße, die früher durch eine Art Weg, eben die Trift, getrennt waren. Darauf wurden die Kühe zur Weide und wohl auch zum Weiden in den Wald, wie ehemals durchaus üblich,…

Rastplatz

Im Schatten des Ringelfelsens (Rinnlstein) und des Felsenkreuzes lädt von April bis Oktober der Rastplatz stets zum Verweilen ein. Dort kann man unter der Felswand entspannt Rast halten und die Ruhe des Ortes genießen … ein Platz an dem die Zeit still zu stehen scheint!

Charakter

Der Wald prägt die Mittelgebirgslandschaft entlang der Ostgrenze Bayerns zu Tschechien und gibt ihr einen völlig eigenen Charakter. Es sind die vielfältigen Stimmungen zwischen den Wäldern und Rodungsinseln, dem Licht und dem Schatten der Sonne, die durch die Bäume fällt oder dem besonders sternenerleuchteten Himmel in der Nacht wegen der wenigen hell erleuchteten Orte. Die…

Die Kreuzsegnung

Im Juli 2015 wurde im Rahmen einer Waldandacht das neue Kreuz am Ringelfelsen (Rinnlstein) gesegnet. Nachdem das ersten Kreuz, das 1977 im Zuge der ersten Waldlermesse erreichtet wurde, nach 34 Jahren so morsch geworden war, dass es von alleine abgefallen ist, zeigte sich die überhängende Felswand des Ringelfelsens eigenartig kahl und leer. So wurde unter…

Rotkappe

Schwammerlsaison ist je nach Witterung zwischen Juni und Oktober, Hochsaison im August und September. Nach einem feuchtwarmen Frühjahr sind die Birken-Rotkappen schon früh in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) zu finden. Selbstverständlich immer in der Nähe von den namensgebenden, meist jungen Birkenbeständen, mit denen er in Symbiose mit dem Feinwurzelsystem steht. Die Birkenrotkappe…

Alter Herrgott

Der „Alte Herrgott“ in der gleichnamigen Kapelle im früheren Klosterwald zwischen Wondreb und Neualbenreuth. Alle verbliebenen originalen Figuren und Bilder wurden nach einem Diebstahl im Jahr 1972 durch Replikate ersetzt. Vom Ringelfelsen (Rinnlstein) aus ist die Kapelle zu Fuß in ungefähr eineinhalb Stunden zu erreichen.

Pointmühlbach

Munter plätschert das Bächlein in der Nähe des Ringelfelsens (Rinnlstein) durch den Wald den Hang hinunter und der Pointmühle entgegen. Der Name der Pointmühle, in älteren Karten auch Peintmühle, hängt mit der mittelalterlichen Dreifelderwirtschaft zusammen. Im Rahmen dieser Bewirtschaftungsform erhielt das Vieh durch Brachfelder Frischfutter, zugleich wurden die Felder gedüngt. Die nächsten beiden Jahre wurde…

Das Fuchslohbächlein

Wer an heißen Tagen bei seiner Wanderung zum Ringelfelsen (Rinnlstein) einen Bach für eine erfrischende Abkühlung sucht, tut das in der Regel in der Talsohle. Das Wasser des Fuchslohbrunnens hingegen läuft kanalgleich und parallel zum Hang auf halber Höhe gen Schachten hin, durch das Dorf und den Dorfteich und dann erst dem Pointmühlbach zu. Von…