Moose auf Stein

Moose auf Stein
Michael Rückl, Mediendesign & Medientechnik

Der Ringelfelsen (Rinnlstein) präsentiert sich mit einem Hauch von Schnee auf dem spätherbstlichen Laub und noch sattgrünen Moos.

An vielen Stellen ist der Ringelfelsen (Rinnlstein) bemoost. Der Wald speichert die Feuchtigkeit, die die meisten Moose zum Überleben brauchen, da sie zu den wechselfeuchte Pflanzen gehören und Ihre Nährstoffe ausschließlich durch den Niederschlag aufnehmen. Sie haben sich höchstwahrscheinlichvor etwa 400 bis 450 Millionen Jahren aus Grünalgen der Gezeitenzone entwickelt und sind somit etwas jünger als die Gesteine des Ringelfelsens (Rinnlstein), der zwischen 541 bis 485,4 Millionen Jahre alt ist. Wie lange sie wohl schon auf ihm wachsen …

Es gibt rund 16.000 bekannte Arten von Moosen, die klassisch in Hornmoose, Lebermoose und Laubmoose unterteilt werden und jeweils einzeln Abstammungslinien bilden. Die Moose insgesamt sind jedoch keine natürliche Verwandtschaftsgruppe.

Dort, wo Moose häufig sind, haben sie eine wichtige ökologische Rolle im Nährstoffkreislauf, da sie die Nährstoffe aus dem Niederschlag filtern, ebenfalls für den Wasserkreislauf, da sie zum einen Nebel ausfiltern können und zu einem gewissen Grad wiederum auch den lebensnotwendigen Niederschlag speichern können.

Als Lebensraum spielen Moose eine Rolle für die Kleintierwelt, und als Keimbett für Blütenpflanzen.

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