„Blaupilz“


Zwischen Juli und Oktober ist „Schwammerlzeit“ in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein). Der Maronen-Röhrling auf dem Bild ist jetzt nicht der Frischeste und Schönste, aber er hat mit der kleinen Schnecke schon einen Verehrer und vielmehr Verzehrer gefunden …

Dieser sehr häufig vorkommende und sehr gute Speisepilz wird regional meist „Marone“ oder „Blaupilz“ gelegentlich auch „Braunkappe“ genannt hat aber noch viel andere Bezeichnungen. Das sich auf Druck blau färbende Futter grenzt ihn ziemlich klar zu ähnlich aussehenden Pilzen ab. Manche Sammler bezeichnen die jüngeren aber nicht unbedingt kleinere Pilze als Marone und die älteren als Blaupilz. Dies  ist dem Umstand geschuldet, dass sich ältere Futter deutlicher und schneller färbt, als das der jungen Fruchtstände. Es handelt sich aber trotzdem um die gleiche Art.

Der Maronenröhrling gedeiht am besten auf den saueren Böden der Nadelwälder unter Fichten und Lärchen und kommt da in ganz Mitteleuropa vor.

Selbst für ungeübte Sammler ist der Maronenröhrling eine leichte Beute, da er mit keinem giftigen Pilz verwechselt werden kann, bestenfalls mit dem bitter schmeckenden Gallenröhrling, und er wegen der genannte Blaufärbung gut bestimmbar ist. Leider reichert sich im Maronenröhrling, im Gegensatz beispielsweise zum Steinpilz, leichter Caesium an.

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