Grasfrosch

Grasfrosch
Michael Rückl, Mediendesign & Medientechnik

In Deutschland leben 21 Arten von Kröten, Frösche, Molche, Unken und Salamander. Einer häufiger Vertreter davon ist der Grasfrosch. An den Bachläufen und Wasserlöchern am Heidel- und Birkenberg in der Nähe des Ringelfelsens (Rinnstein) fühlt er sich wohl.

Ob es ihn hier auch schon vor zwei Millionen Jahren gegeben hat – Fossilfunde in Mitteleuropa belegen dieses Alter – und Grasfrösche beim Ausbruch des jüngsten Vulkans in Bayern bei Neualbenreuth vor 200.000 Jahren zugesehen haben, ist ungewiss. Archäologische Funde bei Kutná Hora (Tschechische Republik) belegen aber, dass bereits die vorgeschichtliche Bevölkerung in dieser Region Froschschenkel gegessen hat. Dies zeigen annähernd 700 gefundene Knochen dieser Tiere.

Aber erst durch monotone Kulturlandschaften und den steigenden Straßenverkehr sind auch seine Bestände leider rückläufig.

Dieses Ende dürfte unserem Fröschlein erspart bleiben. An einem idyllisch und ruhigen Plätzchen zwischen Grünwiesen (von denen es jetzt nur noch eine gibt) und Grünhölzern bei Schachten, direkt an einem Quellarm des Pointmühlbaches, erreicht er hoffentlich sein maximales Alter von bis zu elf Jahren.

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