Trauben-Holunder

Trauben-Holunder
Michael Rückl, Mediendesign & Medientechnik

Der Busch mit den roten Beeren vor der Hütte am Ringelfelsen (Rinnlstein) ist nicht etwa eine Vogelbeere, aus der unser Felsengeist gemacht wird. Es handelt sich um einen Trauben-Holunder.

Der Trauben-Holunder ist ein in Europa, Nordasien und Nordamerika heimischer, breitbuschiger Strauch, der bis zu 4 Meter hoch werden kann und meist in bergigen Gegenden wächst, bevorzugt auf Waldlichtungen. Die Blätter sind unpaarig gefiedert.
Im Frühling (April/Mai) locken große Blütenrispen mit weißgrünen Blüten die Insekten und im Spätsommer (Juli-September) die roten Beeren viele Vögel an.

Der Trauben-Holunder zählt zu den stark wirksamen Heilkräutern.
Die Beeren kann man zu Saft pressen oder kochen und zu Marmelade weiter verarbeiten. Dabei sollten die Kerne nicht beschädigt werden, die abführenden gelblichen Fettaugen sollten von der Oberfläche abgeschöpft werden. Sie helfen gegen Vitamin-C-Mangel. Die rohen Beeren wirken ebenfalls abführend und lösen Erbrechen aus, vor allem wenn die giftigen Kerne gekaut werden. Nur sinnvoll, wenn man beide Wirkungen zusammen haben möchte. Die Blüten sind harntreibend und die Wurzeln entzündungshemmend und helfen gegen Warzen. Die Beeren wurden zeitweise auch als Farbstoff genutzt.
Für einen Tee übergiesst man ein bis zwei Teelöffel getrockneter Blüten mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt ihn zehn Minuten ziehen.
Er wirkt schweißtreibend und harntreibend.

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