Birkenberg_Frühlingsfarben

Ein Blick von Bad Neualbenreuth Richtung Birkenberg zeigt derzeit gut die Vielfalt der Vegetation.

Im Schatten des Vordergrundes liegen die ausgedehnten Laubgehölze der Mullbach-Auen. Dahinter breiten sich die Ottengrüner Fluren mit den kräftiggelben Rapsfeldern aus, durchzogen von Rainen mit Hecken und Bäumen. Dahinter in der Bildmitte schließen sich die ausgedehnten Wälder am Birkenberg an mit dem höchsten Punktes der Erhebung von 744 m rechts am Bildrand.

Was man am allerwenigsten mehr am Birkenberg findet sind Birken. Die Bezeichnung “Birkenberg” geht aber auf eine ehemaligen Nutzungsform zurück, die in den Mittelgebirgen weit verbreitete Feld-Wald-Wechselwirtschaft. Im Bereich von 15 bis 40 Jahren wurde der Birkenholzbestand vollständig abgeholzt, anschließend im Schnitt zwei Jahre beweidet, bevor sich durch Stockausschlag und Samenanflug der Bestand der schnell wachsenden Birke erneuerte. Die vier Quellgebiete des Bergrückens zeigen, dass auch die Wasserversorgung für die feuchtigkeitsliebenden Bäume sicher gestellt war.

Diese Feld-Wald-Wechselwirtschaft wich in den letzten 150 Jahren der klassisches Waldwirtschaft mit Nadelgehölzen. Aber die mächtigen Buchen im Egerer Wald links im Bild sind durchweg älter und zeigen sich im Frühjahr in frischen Farben. Aber auch eingestreut lassen sie sich an mehreren Stellen deutlich identifizieren. Auch Ansammlungen von Lerchen rechts im Bild erkennt man an den helleren Grüntönen. Lediglich die Tannen und liefern lassen sich aus dieser Perspektive und Entfernung nicht deutlich ausmachen.

Die schwach erkennbaren Linien, die den Wald waagerecht durchziehen, sind breitere Forst- und Waldwege. Einer davon ist der Wanderweg zum Ringelfelsen (Rinnlstein) ausgehend vom Wanderparkplatz “Egerer Wald”.

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