Der Grenzlandturm liegt auf der nahezu gleichen Meereshöhe wie der Ringelfelsen (Rinnlstein): 650 m. Im dreiundfünfzigsten Jahr der Ringelfelsenfeste zierte er die Medaille für die erfolgreichen Wettkämpfer.
Über viele Jahre bestanden die begehrten Trophäen des volkstümlichen Dreikampfes aus edlem Biskuitporzellan. Die Motive wechselten, ganz im Trend der Zeit, mit Darstellungen rund um Verein, Natur oder Sehenswürdigkeiten und blieben im schlichten Naturweiss. Bei der farbigen Variante im Bild handelt es sich um eine nachträgliche Bearbeitung. Es gab Medaillen aber auch als urige Holzscheibe. Später wechselte man dann unter dem Einfluss der olympischen Gedanken zu metallenen Varianten.
Es sind kleine Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail, die von den Porzellinern der Firma Bareuther Porzellan geschaffen wurden. All zu oft landen solche Andenken leider früher oder später im Hausmüll, weil sie scheinbar keinen echten Sinn und Zweck erfüllen. Aber sind es nicht auch wertvolle Erinnerungsstücke?
Jürgen Neumann lässt uns mit dieser Aufnahme seiner Siegermedaille nach zweiundvierzig Jahren noch einmal an dem Moment seines Sieges und seiner Ehrung von damals teilhaben. Er hat sich mit diesem Stück eine einmalige Erinnerung bewahrt und danken ihm dafür.
Sollte beim ein oder anderen noch ähnliche besondere Schätze von den Ringelfelsenfesten zuhause schlummern, würden wir uns über ein Foto davon per eMail (huettenwart@ringelfelsen.de) sehr freuen.

