Ursprünge

Auf dem historischen Kartenmaterial der Bayerischen Vermessungsverwaltung mit Uraufnahmen aus den Jahren 1808 bis 1864 ist ein “Rinelbrunnen”  zu erkennen. In der oberen Bildmitte erkennt man ein noch namenloses Felsgebilde, den Ringelfelsen (Rinnlstein). Die farbigen Linien grenzen die gemeindlichen Besitzungen ab. So bezeichnet die blaue Linie die Grenze der Schachtener Fluren, die daneben laufende grüne die…

Kostbar

Hier, sehr unscheinbar zwischen kleinen Fichten, tritt in einer seichten Grube das kostbare Nass unserer Ringelfelsen-Quelle zu Tage. Es ist die am höchsten gelegene Quelle am Nordhang des Birken- und Heidelberges und liegt etwas unterhalb des Sattels zwischen den beiden Hügel. Neben 8 weiteren Quellschüttungen, die alle zwischen 580 und 670 Meter (NHN) liegen, vereinen sich…

Unvermittelt

Tief verschneit liegt der Ringelfelsen (Rinnlstein) im Winterwald des Heidelberges. Die ungefähr einen Hektar große Felsformation wächst von Westen her dezent ansteigend aus dem Abhang, um dann an der Wand nach Osten hin unvermittelt abzubrechen. An den südlichen und nördlichen Enden endet sie ebenfalls recht abrupt. Das Bild zeigt den südlichsten Ausläufer. Etwas weiter zurückversetzt,…

Zinnkraut

Waldschachtelhalme sind relativ häufig in den Nadelwäldern mit saueren Böden rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) zu finden, besonders in der Nähe von Feuchtstellen, wie hier beim Frauenlohbrunnen, dem längsten Zulauf des Pointmühlbaches. Er ist auf der Nordhalbkugel im warmgemäßigten bis kühlen Eurasien und Nordamerika weitverbreitet und wächst bis in Höhen von 1850 Meter. Schachtelhalme treten…

Ursprünglich

Die “Hauptwasserader” im Gemeindegebiet von Neualbenreuth ist der Muglbach, ein rechter Zufluss der Wondreb, mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern. 15 davon verlaufen in Deutschland und 13 im Gemeindegebiet. Es ist einer der ursprünglichsten Bäche der Region und sein Verlauf ist seit Jahrhunderten fast unverändert. Seine Wässer führte er in die Nordsee. Sein Name ist…

Brunnenlohe

In der Brunnenlohe, vom Ringelfelsen (Rinnlstein) abwärts auf halber Strecke nach Schachten gelegen, entspringt das Brunnenlohbächlein. Der Begriff “Lohe” ist althochdeutschen Ursprungs und hat mehrere Bedeutungen, die sich speziell in Flurbezeichnungen widerspiegeln. Häufig lässt er sich mit Wald, Hain, Holz, Gehölz oder Gebüsch deuten, zum anderen, vom lateinischen beeinflusst, aber auch mit Sumpfwiese oder Feuchtgebiet….