wie Bäume …

Irgendwann kommt er, der Winter, mit leisen Schritten und legt sich still und sacht über die Landschaft. Unter dem Schutz der Bäume dauert es etwas länger bis auch am Waldboden eine geschlossene Schneedecke entsteht und auch das „Rinnl“ erst einmal unter sich begräbt. Manchmal holt sich die „Wärme“ des fließenden Bächleins den Schnee zurück und…

Filigran

Überall in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) findet man derzeit die filigranen Blüten des Waldsauerklees inmitten der frischgrünen Blätter. Der Waldsauerklee hat sich zu einer Zeit bei uns angesiedelt, als das Klima noch tropisch und subtropisch gewesen war und sich dann den sich verändernden Klimabedingungen angepasst. Somit ist er eine sogenannte Reliktart. In…

Flüssiges Nass

Nach niederschlagsreichen Wintern tritt im Frühjahr ausreichend flüssiges Nass aus dem Quellbereich des Brunnlohbrunnens. Im Bildhintergrund befindet sich ein altes Quellloch. Das meiste Wasser tritt allerdings rund um das Sammelloch aus. Im Frühjahr blühen hier die auf der Nordhalbkugel häufig vorkommenden aber giftigen gelben Sumpfdotterblumen. Unweit des Sammellochs hat sich ursprünglich das Wasser des Brunnlohbrunnes…

Ursprünge

Auf dem historischen Kartenmaterial der Bayerischen Vermessungsverwaltung mit Uraufnahmen aus den Jahren 1808 bis 1864 ist ein “Rinelbrunnen”  zu erkennen. In der oberen Bildmitte erkennt man ein noch namenloses Felsgebilde, den Ringelfelsen (Rinnlstein). Die farbigen Linien grenzen die gemeindlichen Besitzungen ab. So bezeichnet die blaue Linie die Grenze der Schachtener Fluren, die daneben laufende grüne die…