Ursprünge

Auf dem historischen Kartenmaterial der Bayerischen Vermessungsverwaltung mit Uraufnahmen aus den Jahren 1808 bis 1864 ist ein “Rinelbrunnen”  zu erkennen. In der oberen Bildmitte erkennt man ein noch namenloses Felsgebilde, den Ringelfelsen (Rinnlstein). Die farbigen Linien grenzen die gemeindlichen Besitzungen ab. So bezeichnet die blaue Linie die Grenze der Schachtener Fluren, die daneben laufende grüne die…

Gottvater

In der Kapelle „Alter Herrgott“ wird nicht mehr das Original der gleichnamigen Figur aus dem Jahr 1694 verehrt. Es wurde 1974 durch ein Replikat ersetzt. Aber die Symbolik blieb die gleiche. „Die Barockzeit liebte Symbole; hier sind es Dinge, Gesten und Farben. – Die Weltenkugel in der Hand Gottvaters oder Christi bedeutet Herrschaft Gottes uns…

Ulrichsgrün

Wenn man von der Anhöhe Lerchenbühl bei Neualbenreuth, an der auch der Grenzlandturm Neualbenreuth steht, nach Osten blickt, sieht man auf eine große Ansammlung von verschiedenen Laubbäumen und auch Obstbäumen, die die wenigen verbliebenen Ruinen und den Dorfteich des nach dem Zweiten Weltkrieg „geschleiften“ Dorfes Oldřichov (Ulrichsgrün) am leicht geneigten Westhang einer Anhöhe (652m) verdeckt….

Ursprünglich

Die “Hauptwasserader” im Gemeindegebiet von Neualbenreuth ist der Muglbach, ein rechter Zufluss der Wondreb, mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern. 15 davon verlaufen in Deutschland und 13 im Gemeindegebiet. Es ist einer der ursprünglichsten Bäche der Region und sein Verlauf ist seit Jahrhunderten fast unverändert. Seine Wässer führte er in die Nordsee. Sein Name ist…

Högelstein

Das Nikolauskirchlein in Högelstein ist der einzige Rest der ehemaligen Propstei Hohenstein. Der 1118 von Markgraf Diepold III. von Vohburg auf ca. 720 m gegründete Ort, 15 Jahre vor Gründung des Klosters Waldsassen, war dem Kloster Reichenbach am Regen 1135 von König Konrad II. geschenkt worden, welches dort für die von Markgraf Diepold ihm zugewendeten…

Vergessen

Versteckt und vergessen liegt dieser historisch nicht unbedeutende Platz aus der Glanzzeit des regionalen Bergbaus inmitten eines Buchen- und Fichtendickichtes an der Süd-West-Flanke des Heidelberges. Ungefähr 300 m von den Schächten am Gipfel des Heidelberges der geologischen Verwerfung leicht bergab entfernt und kaum 20 Höhenmeter tiefer lässt sich diese Pinge, ein verfüllter Schachteingang, nur dokumentieren,…