Moment-Aufnahme

Wenn sich nach dem Durchzug einer Wetterfront mit kräftigen Schneefall der Wolkenvorhang lichtet, gibt sich auf dem Weg von Schachten zum Ringelfelsen (Rinnlstein) oft ein atemberaubender Blick über die Kleine Kappl bei Ottengrün hinweg hinüber zum Dyleň (Tillenberg) mit den dick verschneiten Bäumen … Momentaufnahme einer Winterlandschaft!

Schnee

Neuschnee am Ringelfelsen (Rinnlstein) … SCHNEE Fällt um dunkle Bäume weich der Schnee, Lange sacht, dann aufgewirbelt, jäh. Hüllt den Tag in dämmerndes Gewühl, Breitet auf die Erde Pfühl um Pfühl. Wandert einer, und er sieht den Flaum; Denkt er: weiches Bette, weiter Raum! Wandert einer und er weiß kein Dach, Denkt: hier fände ich…

Nahaufnahme

Der Ringelfelsen (Rinnlstein) besteht aus Gestein aus den Kindertagen unserer Erde. Im Erdzeitalter des Kambriums, vor 541 bis 485,4 Millionen Jahren, begann gerade das Leben auf der Erde in seiner einfachsten Form zu explodieren. Er gehört geologisch zum Waldsassener Schiefergebirge. Die meisten oberirdischen Felsformationen im Gebiet der Marktgemeinde Neualbenreuth zeigen wie im Bild den teilweise…

Über den Gipfel

Wo im Sommer dichtes Buchenlaub den Blick verhüllt, treten im Winter die Felsformationen aus dem Granitschiefer des Waldsassener Schiefergebirges am Gipfel des Heidelberges deutlich zu Tage, aus denen auch der Ringelfelsen (Rinnlstein) besteht. Der Wanderweg „In einem Tag durch das Fraisch-Gebiet“ (weißer Punkt auf grün) läuft auf alten Forstwegen direkt über den Gipfel. Allerdings fehlt…

Kahrwiesen

Von Schachten her an den Kahrwiesen vorbei führt der Wanderweg (diagonal blau-weiß) weiter zur Brunnenlohe, bevor man die Wälder des Heidelberges betritt. Früher befand sich genau hier eine breite Furt über das Brunnenlohbächlein, die auch in alten Karten verzeichnet ist. Furt und Bächlein sind im Zuge der Flurbereinigung genauso verschwunden, wie der kleine aufgestaute Teich…

Tropfsteine

Die kalten Nächte haben sie wieder wachsen lassen: Tropfsteine aus Eis am Ringelfelsen (Rinnlstein). Speziell aus dem großen Spalt rechts oberhalb des Kreuzes wachsen die längsten von ihnen. Bleibt das Wetter noch weitere Nächte deutlich unter Null, können sie vereinzelt über einen Meter lang werden … na, wir werden sehen …