Nigerlbuche

Den Namen hat sie von dem Flurstück an dem sie steht, dem Nigerl: Die Nigerlbuche ist mit einem Alter von über 250 Jahren ungefähr 35 Meter hoch und eine der ältesten Buchen Deutschlands. Sie ist besonders stark verzweigt und hat einen mächtigen, länglich gerieften Stamm von über fünf Metern Umfang. Rotbuchen, zu denen die Nigerlbuche gehört,…

Erholungswert

Von der Kuppe des Streicherranges (704m) abseits der Wanderwege hat man einen schönen Blick hinüber zum Schopf und weiter links zum Tillenberg. Am rechten Bildrand ist noch die Rodungsinsel von Neu-Mugl zu sehen. Der Eindruck der weitläufigen Waldgebiete rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) hat von hier aus etwas von einer Unendlichkeit in der sich Fuchs…

Staubflechte

Die gelbe Schwefelflechte oder auch gelbe Staubflechte (Chrysothrix chlorina) kommt besonders an schattigen Felsen (Silikat) häufig vor. Sie bevorzugt luftfeuchte Schluchten und schattige Wälder. Man kann sie leicht mit der gelbfrüchtige Schwefelflechte (Psilolechia lucida) verwechseln. Der Ringelfelsen (Rinnlstein) bietet ihr den idealen Lebensraum. Am südlichen Ausläufer findet man größere überzogene Flächen. Als Flechte bezeichnet man…

Nesselfalter

An den Waldrändern und auf den Fluren rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) sind im Frühjahr viele der ersten geschlüpften Schmetterlinge des Jahres unterwegs. Man erkennt sie an den besonders frischen und leuchtenden Farben. Der kleine Fuchs kommt in Europa und Asien in den verschiedensten Lebensräumen vor und ist bis hinauf in eine Höhe von über…

Filigran

Überall in den Wäldern rund um den Ringelfelsen (Rinnlstein) findet man derzeit die filigranen Blüten des Waldsauerklees inmitten der frischgrünen Blätter. Der Waldsauerklee hat sich zu einer Zeit bei uns angesiedelt, als das Klima noch tropisch und subtropisch gewesen war und sich dann den sich verändernden Klimabedingungen angepasst. Somit ist er eine sogenannte Reliktart. In…

Fuchslohe

Ob sich in der Fuchslohe bei Schachten abseits der Wanderwege Fuchs und Hase “Gute Nacht!” sagen ist leider nicht bekannt. Sicher ist, dass dort die drei Quellschüttungen des Fuchslohbächleins in geringen Abständen zueinander zu Tage treten; dabei ist die südlichste im Bild die stärkste, weich eingebettet in dicke Moospolster; sie ist stärker als das Foto…