Abendhimmel

Novemberabend über Neualbenreuth ungefähr zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Hochdruck-Wetterlagen machen das kräftige Farbenspiel am Abendhimmel sichtbar. Die Erdatmosphäre mit ihren schwebenden Partikeln streut blaues Licht stets stärker als rotes, diese Tatsache ist unter anderem für das Himmelsblau verantwortlich. Der blaue Lichtanteil aus der sinkenden Sonnenscheibe wird stärker gestreut, so dass mehr rotes Licht den Beobachter…

Zur Ehre Gottes

Das ausgesprochen detailliert gearbeitete Flurkreuz „Zur Ehre Gottes“ der Familie Keil an der Straße von Neualbenreuth nach Mýtina (Altalbenreuth). Eines von zwei nach Westen ausgerichteten Kreuzen an der Zollstraße. Im Hintergrund sieht man noch die Spitze des Dyleň und zwischen den Beinen der rechten Figur erkennt man auch den Turm.

Wahrzeichen

1961 wurde der auf 655m Meereshöhe gelegene Grenzlandturm Neualbenreuth nach ungefähr einjähriger Bauzeit durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft und den Oberpfälzer Waldverein eröffnet. Hinter der nach und nach aufgebrachten Kupferverkleidung verbirgt sich eine Holzkonstruktion, die im Inneren den Aufstieg zur Aussichtsplattform ermöglicht. Von dort hat man einen guten Ausblick in Richtung Eger und über die Neualbenreuther…

Anderer Blick

Einmal ein ganz anderer Blick aus der Ferne Richtung Neualbenreuth: Vom Havran (Großer Rabenberg, 895m) aus hat man nach Norden einen freien Blick zum mächtigen Dyleň (Tillenberg, 939m) in der Bildmitte. Ganz links am Horizont und Bildrand kann man gerade noch den Birkenberg erkennen. Der benachbarte Heidelberg, an dessen Nordhang der Ringelfelsen liegt ist nicht…

Maria Frieden

Ziemlich genau gegenüber des Ringelfelsen (Rinnlstein) und nahezu auf gleicher Meereshöhe im Gemeindegebiet Neualbenreuth liegt der Grenzlandturm. Von dort bietet sich ein einzigartiger Blick über die ganze Neualbenreuther Senke und die ehemalige Frais. Etwas unterhalb davon steht die Kapelle „Maria Frieden“. Sie wurde am 14. Juli 1963, zwei Jahre nach der Eröffnung des Turmes, eingeweiht….

Hinüber

Herbstlicher Blick vom Lerchenbühl (682m) hinüber zum Dyleň (Tillenberg, 939m). Das Waldstück „Birket“ am Lerchenbühl ist seit Jahrhunderten fast unverändert. Auch die alte Straße nach Oldřichov (Ulrichsgrün) am Nordrand, der“ Kirchsteig“ nach Neualbenreuth, die zwischen den Grenzsteinen 200 und 201 die Grenze überquerte, ist noch gut erkennbar, und führt dort am Denkmal für die Opfer…