Eingepackt

Die hölzerne Sitzgarnitur am Rastplatz Ringelfelsen wird nach dem letzten Hüttensonntag im Oktober sorgfältig verpackt, um so unbeschadet wie möglich den Winter zu überdauern. Auch wenn oft schon der im März mit warmen, frühlingshaften Temperaturen lockt, bleibt sie bis zum ersten Hüttensonntag Ende April eingepackt, da regelmäßig Kälte und Schneefälle bis in den April hinein…

Wetter-Phänomen

Ein spannendes Wetterphänomen gibt es gelegentlich in Neualbenreuth zu bestaunen, wenn sich über dem Egerer Becken ein Tiefdruckgebiet festgesetzt hat und eine Schönwetterfront von Westen aufzieht. Klar grenzt sich dann die Wolkenfront im Osten am Grenzkamm des Oberpfälzer Waldes vom Schönwetterblau ab und versucht vergeblich von der Neualbenreuther Senke Besitz zu ergreifen. Diese Wettersituation stellt genau…

Abendhimmel

Novemberabend über Neualbenreuth ungefähr zwei Stunden nach Sonnenuntergang. Hochdruck-Wetterlagen machen das kräftige Farbenspiel am Abendhimmel sichtbar. Die Erdatmosphäre mit ihren schwebenden Partikeln streut blaues Licht stets stärker als rotes, diese Tatsache ist unter anderem für das Himmelsblau verantwortlich. Der blaue Lichtanteil aus der sinkenden Sonnenscheibe wird stärker gestreut, so dass mehr rotes Licht den Beobachter…

Zur Ehre Gottes

Das ausgesprochen detailliert gearbeitete Flurkreuz „Zur Ehre Gottes“ der Familie Keil an der Straße von Neualbenreuth nach Mýtina (Altalbenreuth). Eines von zwei nach Westen ausgerichteten Kreuzen an der Zollstraße. Im Hintergrund sieht man noch die Spitze des Dyleň und zwischen den Beinen der rechten Figur erkennt man auch den Turm.

Wahrzeichen

1961 wurde der auf 655m Meereshöhe gelegene Grenzlandturm Neualbenreuth nach ungefähr einjähriger Bauzeit durch die Sudetendeutsche Landsmannschaft und den Oberpfälzer Waldverein eröffnet. Hinter der nach und nach aufgebrachten Kupferverkleidung verbirgt sich eine Holzkonstruktion, die im Inneren den Aufstieg zur Aussichtsplattform ermöglicht. Von dort hat man einen guten Ausblick in Richtung Eger und über die Neualbenreuther…

Ulrichsgrün

Wenn man von der Anhöhe Lerchenbühl bei Neualbenreuth, an der auch der Grenzlandturm Neualbenreuth steht, nach Osten blickt, sieht man auf eine große Ansammlung von verschiedenen Laubbäumen und auch Obstbäumen, die die wenigen verbliebenen Ruinen und den Dorfteich des nach dem Zweiten Weltkrieg „geschleiften“ Dorfes Oldřichov (Ulrichsgrün) am leicht geneigten Westhang einer Anhöhe (652m) verdeckt….