Nigerlbuche

Den Namen hat sie von dem Flurstück an dem sie steht, dem Nigerl: Die Nigerlbuche ist mit einem Alter von über 250 Jahren ungefähr 35 Meter hoch und eine der ältesten Buchen Deutschlands. Sie ist besonders stark verzweigt und hat einen mächtigen, länglich gerieften Stamm von über fünf Metern Umfang. Rotbuchen, zu denen die Nigerlbuche gehört,…

Froschfelsen

Der Froschfelsen ist im Bereich des alten Egerer Waldes zwischen Ernestgrün und der Muglmühle gelegen. An der Talsohle des sogenannten Streicherranges bildet er das Ende eines Ausläufers des Höhenrückens zwischen Muglberg und Heidelberg. Zu seinen Füßen vereinigen sich zwei Zuläufe des Breitenbrunnbaches. Der Froschfelsen stellt einen Aufschluss in den gebänderten Schiefern der Ernestgrüner-Neualbenreuther Erzformation dar….

Hartlkapelle

Wenn man in Waldsassen die Straße „Am Hamannsgarten“ hinauf geht, wandelt man auf den alten Pfaden des Poxdorfer Weges vorbei an den Sandgruben bis hin zur Forstkapelle, auch Hartlkapelle genannt, wo er sich nach Wernersreuth, Poxdorf und zur Pfudermühle verzweigt. Dieser Platz liegt am Pfuder- oder Jesuitenforst, der 1549 durch Zukauf mit ungefähr 400 Hektar…

Wildbach

„Einer der schönsten Bäche des Stiftlandes, dessen Verlauf auch heute noch so ursprünglich wie seit Jahrhunderten verläuft, ist der Muglbach im Nordosten des Landkreises Tirschenreuth. Seinen Ursprung hat er an der Landesgrenze zwischen Altmugl und der Niklaskirche. Nur etwa 13 Kilometer verläuft er durch das Stiftland, bevor er zwischen Hatzenreuth und Querenbach das bayerische Gebiet…

Ursprünge

Auf dem historischen Kartenmaterial der Bayerischen Vermessungsverwaltung mit Uraufnahmen aus den Jahren 1808 bis 1864 ist ein “Rinelbrunnen”  zu erkennen. In der oberen Bildmitte erkennt man ein noch namenloses Felsgebilde, den Ringelfelsen (Rinnlstein). Die farbigen Linien grenzen die gemeindlichen Besitzungen ab. So bezeichnet die blaue Linie die Grenze der Schachtener Fluren, die daneben laufende grüne die…

Gottvater

In der Kapelle „Alter Herrgott“ wird nicht mehr das Original der gleichnamigen Figur aus dem Jahr 1694 verehrt. Es wurde 1974 durch ein Replikat ersetzt. Aber die Symbolik blieb die gleiche. „Die Barockzeit liebte Symbole; hier sind es Dinge, Gesten und Farben. – Die Weltenkugel in der Hand Gottvaters oder Christi bedeutet Herrschaft Gottes uns…