Nahaufnahme

Der Ringelfelsen (Rinnlstein) besteht aus Gestein aus den Kindertagen unserer Erde. Im Erdzeitalter des Kambriums, vor 541 bis 485,4 Millionen Jahren, begann gerade das Leben auf der Erde in seiner einfachsten Form zu explodieren. Er gehört geologisch zum Waldsassener Schiefergebirge. Die meisten oberirdischen Felsformationen im Gebiet der Marktgemeinde Neualbenreuth zeigen wie im Bild den teilweise…

Gottvater

In der Kapelle „Alter Herrgott“ wird nicht mehr das Original der gleichnamigen Figur aus dem Jahr 1694 verehrt. Es wurde 1974 durch ein Replikat ersetzt. Aber die Symbolik blieb die gleiche. „Die Barockzeit liebte Symbole; hier sind es Dinge, Gesten und Farben. – Die Weltenkugel in der Hand Gottvaters oder Christi bedeutet Herrschaft Gottes uns…

Ursprünglich

Die “Hauptwasserader” im Gemeindegebiet von Neualbenreuth ist der Muglbach, ein rechter Zufluss der Wondreb, mit einer Gesamtlänge von 18 Kilometern. 15 davon verlaufen in Deutschland und 13 im Gemeindegebiet. Es ist einer der ursprünglichsten Bäche der Region und sein Verlauf ist seit Jahrhunderten fast unverändert. Seine Wässer führte er in die Nordsee. Sein Name ist…

Maischl-Kreuz

Flurkreuze und Marterl findet man viele in der “Frais(ch)”. Die meisten stehen schon seit vielen Jahrzehnten an ihrem Platz. An einer alten Straße vom “Hochofen” bei Ernestgrün nach Ottengrün befindet sich das Gedenkkreuz der Familie Maischl aus Ernestgrün. Früher kreuzte hier der Weg von Ernestgrün nach Wondreb (Tirschenreuth). “Gewidmet zur Erinnerung an den Feldzug 1914/1917…

Alter Herrgott

Der “Alte Herrgott” in der gleichnamigen Kapelle im früheren Klosterwald zwischen Wondreb und Neualbenreuth. Alle verbliebenen originalen Figuren und Bilder wurden nach einem Diebstahl im Jahr 1972 durch Replikate ersetzt. Vom Ringelfelsen (Rinnlstein) aus ist die Kapelle zu Fuß in ungefähr eineinhalb Stunden zu erreichen.

Auf dem Kapellberg

Die Kirche St. Sebastian in Ottengrün, “Kleine Kappl” genannt, liegt repräsentativ auf dem Kapellberg inmitten der Neualbenreuther Senke. Zu Zeiten der Frais von 1591 bis 1862 war das zum Gut Ottengrün gehörende Kirchlein “egerisch”. Der Stifter des jetztigen Bauwerks war der Egerer Bürgermeister Johann Joseph Werndl von Lehenstein und seine Ehefrau Maria Sophia. Bis hin…