Charakter-istisch

Wenn man durch die Landschaft des historischen Egerlandes fährt, ist es immer wieder schön, Orte mit typisch Egerländer Fachwerkhäuser zu entdecken. Hier entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein eigener, sehr charakteristischer Fachwerkstil. Das älteste bis heute erhaltene Fachwerk in dieser Gegend befindet sich im sogennanten „Stöckl“, einem Häuserensemble am Marktplatz von Cheb (Eger) aus…

Aus Ruinen

Im Jahr 1657 begannen die Jesuiten mit dem Wiederaufbau der im 30jährigen Krieg von den Schweden zerstörten Schlosskirche und Bergkirche im damaligen Kinsberg im Muglbachtal. Auf den Ruinen letzterer wurde die Wallfahrtskirche Maria Loreto erbaut, die ab 1663 auch Pfarrkirche des Dorfes war. Es entstand ein achtseitiger Bau mit einem Hauptturm, vier Ecktürmchen und einem…

Zu allen Tagen

Religiöse Denkmäler prägen unsere Kulturlandschaft. Sie zu stiften und zu nutzen, ist alleiniges Kennzeichen des katholischen Volksbrauches. So gut wie alle Stifter hatten landwirtschaftliche Gründe, mehr oder weniger. In diese stellten sie ihr “heiliges” Flurmal. Wir behaupten, Generationen später: “An der Stelle wird halt was passiert sein.” … und gehen zur Tagesordnung über. Eingewachsen in…

Am Mühlensteig

Das Zentrum Egerer Besitzes lag mindestens seit dem Jahr 1392 jahrhundertelang in Ottengrün. Es war die Machtzentrale der freien Reichstadt inmitten des Klosterbesitzes und der Dorn in den Augen der Waldsassener Äbte. Schon immer gehörte Ernestgrün zum Gutsbesitz und die Rothmühle war der wirtschaftliche Mittelpunkt. Es lag logistisch günstig neben einer großen und ertragreichen Golderz-Lagerstätte…