Gefrorenes Wasser

Wer Eiszapfen richtig betrachtet, kann von ihnen etwas lernen, bevor sie wieder verschwinden. Die jeweilige Form der Eiszapfen verrät uns etwas über den Tag: weisen sie eine lange und dünne Form auf, ist das Schmelzwasser schnell aus den Felsritzen geronnen – es musste somit ein warmer Tag gewesen sein. Präsentieren sich die gefrorenen Stäbe hingegen…

Bergmischwald

Kleine Bäume, große Bäume, Nadelbäume, Laubbäume … eine gesunde Mischung. Hier hat sich die Monokultur des Nutzwaldes wieder in einen sich selbst verjüngenden Bergmischwald gewandelt mit natürlicher und nachhaltiger Struktur. Der Birkenberg ist mit 744 m (2,441 ft) der 1168-höchste Berg in Bayern und der 1658-höchste Berg in Deutschland (Quelle: http://peakery.com/birkenberg-germany/#sthash.uAcq7pvo.dpuf). Im Gemeindegebiet von Neualbenreuth ist…

Abgeschiedenheit

Egal ob Winter oder Sommer, der Platz, an dem die Allerheiligenkirche bei Wernersreuth steht, hat etwas ganz Besonderes an sich. Die kleine Lichtung im Pfaffenreuther Wald mit der um 1730 erbauten Kirche ist ein Platz mit viel Ruhe und Andacht, dem Alltag förmlich entrückt. Die Stille des Winters verstärkt diesen Eindruck. Nur der wenig begangene…

Fenster zum Himmel

Wie ein Fenster zum Himmel erscheint die Lücke in den Bäumen an der Ringelfelsenhütte. Durch dieses „Fenster“ ist auch ein Blick von oben nach unten möglich. So ist es quasi eine der wenigen Möglichkeiten diesen Platz mitten im geschlossenen Waldgebiet zu lokalisieren und beispielsweise auch auf Satellitenaufnahmen wie bei GoogleEarth zu erkennen. Der be- und…

Winterwald

Der „Egerische Winterwald“ zeigt sich am 744 m hohen Birkenberg von seiner zauberhaftesten Seite. Der hier stehende Fichtenwald ist erst gegen Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, als die Wirtschaftsform des „Birkenwaldes“, eine Mischnutzung für Waldweiden, Birkenwäldern und Holzkohleerzeugung, aufgegeben wurde. Normalerweise kommen natürliche Nadelholzwälder nur in den nördlicheren Klimazonen vor. Durch die lukrativere, wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeit…

St. Sebastian

Die Ursprünge der Kirche St. Sebastian in Ottengrün, fast in „Wurfweite“ zum Ringelfelsen (Rinnlstein), gehen als Kapelle des Gutes Ottengrün bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Entstehung und sich entwickelnde Wallfahrt sind eng mit der großen Pest verbunden. 1729 wurde das die „Kleine Kappl“ genannte Gotteshaus in ihrer jetzigen Form und Größe auf der sehr…