Wetter-Phänomen


Ein spannendes Wetterphänomen gibt es gelegentlich in Neualbenreuth zu bestaunen, wenn sich über dem Egerer Becken ein Tiefdruckgebiet festgesetzt hat und eine Schönwetterfront von Westen aufzieht. Klar grenzt sich dann die Wolkenfront im Osten am Grenzkamm des Oberpfälzer Waldes vom Schönwetterblau ab und versucht vergeblich von der Neualbenreuther Senke Besitz zu ergreifen.

Diese Wettersituation stellt genau das Gegenteil vom fönartigen böhmischen Fallwind dar, den man regional nur als „den Böhmischen“ bezeichnet. Dieser beschert zwar Neualbenreuth in der Regel auch sonniges Wetter, allerdings weil sich ein Hochdruckgebiet über dem Egerbecken festsetzt und meist erfolgreich die atlantischen Schlechtwetterfronten mit einem kühlen bis eisigen Ostwind fern hält. Ist das anrückende Tiefdruckgebiet vor allem im Winter aber stark genug, gibt es  je nach Temperatur heftigen Schneefall oder auch Eisregen.

Das herbstliche Bild entstand am Stefflerskreuz am Steinbühl an der Zollstraße, einem der schönsten Rundblicke um Neualbenreuth, auf ca. 600 Höhenmetern. Die Inschrift außerhalb der Tafel ist kaum noch lesbar. Bekannt ist, dass es von der Familie Lankl zwischen 1870 und 1880 zur Ehre Gottes errichtet wurde.

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