Nigerlbuche

Nigerlbuche
Michael Rückl, Mediendesign & Medientechnik

Den Namen hat sie von dem Flurstück an dem sie steht, dem Nigerl: Die Nigerlbuche ist mit einem Alter von über 250 Jahren ungefähr 35 Meter hoch und eine der ältesten Buchen Deutschlands. Sie ist besonders stark verzweigt und hat einen mächtigen, länglich gerieften Stamm von über fünf Metern Umfang.

Rotbuchen, zu denen die Nigerlbuche gehört, werden selten älter als 300 Jahre. Ihr Lebensabend hat also längst begonnen. In den letzten Jahren hat sie auch schon mächtig Federn, sprich Äste, lassen müsste.

Im Frühjahr 2016 wurde der alte, pilzbefallenen Baum, um weitere Astabbrüche zu verhindern, kurzfristig saniert. So wurden ihm noch einige Lebensjahre geschenkt und er kann als Naturdenkmal erhalten bleiben.

Das Foto entstand kurz nach der Sanierung.

Die Grundstücke am Nigerl gehörten ehemals zum Stift St. Klara nach Eger, das dort urkundlich 1268, nur 53 Jahre nach der Ordensgründung der Clarissinnen, erstmals erwähnt und 1782 auf Befehl des Kaisers Josef II. aufgelöst wurde. Es war lange Zeit das einflussreichste und vermögendste Frauenkloster des Egerlandes.

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