Hartlkapelle

Hartkapelle
Michael Rückl, Mediendesign & Medientechnik

Wenn man in Waldsassen die Straße „Am Hamannsgarten“ hinauf geht, wandelt man auf den alten Pfaden des Poxdorfer Weges vorbei an den Sandgruben bis hin zur Forstkapelle, auch Hartlkapelle genannt, wo er sich nach Wernersreuth, Poxdorf und zur Pfudermühle verzweigt.

Dieser Platz liegt am Pfuder- oder Jesuitenforst, der 1549 durch Zukauf mit ungefähr 400 Hektar einschließlich der Pfudermühle zu Eger kam. Damit zählte er damals zu den insgesamt 1080 Hektar Egerer Waldes, der sich bis zur Auflösung der Frais durch den Wiener Vertrag von 1846 aber auf fast die Hälfte reduziert hatte. Er wurde in diesem Zuge zum Tauschobjekt mit den bayerischen Besitztümern im Böhmischen.
Von der Forstkapelle führte auch der Eselsgraben als alter Grenzverlauf bis hinüber zum Sammelhof (Sammelhaus) bei Mammersreuth.

Die Kapelle entstand ungefähr zur gleichen Zeit, nämlich um das Jahr 1847, weil Poxdorfer, nachdem sie sich auf dem Heimweg im nächtlichen Wald verirrt und die Mutter Gottes angerufen hatten, an dieser Stelle wieder auf den richtigen Weg zurück nach Hause fanden.

Im Frühling lohnt sich ein Besuch dieses Platz wegen der frischen und kräftigen Farben der Laubbäume ganz besonders. Das betont auf besondere Weise den Standort der Kapelle. Am besten bei einer Wanderung von Waldsassen aus zum Ringelfelsen (Rinnlstein) …

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